Über uns und unser Zuhause

Wir, Michael und ich, haben uns im Sommer 2015 entschlossen, einen Hund in unsere Familie aufzunehmen. Lange haben wir uns überlegt, welche Rasse und welches Geschlecht das neue Familienmitglied mitbringen soll. Entschieden haben wir uns für ein klein-bleibendes, nicht haarendes Mädchen. Aber welche Rasse? Die Entscheidung wurde uns dann schnell abgenommen.

Wir saßen eines Abends im Restaurant als Gäste mit einem kleinen Hund herein kamen. Sofort haben wir uns in dieses kleine Etwas verliebt. Nachdem wir bei den Gästen die Rasse erfragt und uns über die Herkunft, die Eigenschaften und das Verhalten dieser Rasse informiert hatten war uns klar, es muss ein BOLONKA-ZWETNA sein.

Wir haben uns dann über das Internet die entsprechenden Welpen-Inserate heraus gesucht und Besuchstermine mit den Züchtern vereinbart. Schnell wurde uns klar, dass es nicht einfach ist, einen seriösen Züchter zu finden der nicht aus Geldgier sondern aus Liebe zu den Bolonkas züchtet.

Es wurden uns Welpen angeboten, deren Elterntiere nicht dem Rassestandard entsprachen (Farbe, Größe, Zeichnungen), von Elterntieren die keinerlei Untersuchungen vorweisen konnten, keine Papiere oder Gesundheitszeugnisse hatten und teilweise in einem schlechten Zustand waren. Auch konnte uns bei einem Züchter nicht einmal das Muttertier gezeigt werden. Wenn die Tür geöffnet wurde, kamen 4-5 Hündinnen und 1-2 Rüden auf uns zugestürmt, im Gefolge noch 12 – 16 Welpen hinterher. In den Wohnungen roch es unangenehm und teilweise waren Welpen unterschiedlicher Altersklassen mit ihren Müttern in verschiedenen Gehegen untergebracht. Auch das Züchten mehrerer Rassen in einer Wohnung ist uns unangenehm aufgefallen.

Einen solchen Welpen wollten wir nicht.

Die Suche hat sich dennoch gelohnt. Nicht weit von unserem Wohnort entfernt, wurden im Internet 2 Welpen angeboten. Ich verliebte mich gleich in das kleine schwarze Mädchen auf dem Foto. Schnell habe ich einen Termin gemacht und wir trafen uns noch am gleichen Tag. Die Tür ging auf und es roch angenehm, im Wohnzimmer ein Gitter mit Mama und den beiden Welpen. Ein weiteres Mädchen lag auf dem Sofa und ein Rüde (altersschwach) neben ihr. Das Gespräch verlief sehr gut. Mir wurden Papiere, Untersuchungen und Ahnenpass der Elterntiere vorgelegt und schnell war mir klar: „DAS IST SIE„!

5 Wochen alt war sie, meine Elfe-Buffy vom Taunus Winterstein, als ich sie kennenlernen durfte.

Ich durfte Buffy so oft besuchen wie ich wollte und wir haben uns schnell kennen- und lieben gelernt. Mit 9 Wochen, nachdem sie gechipt und geimpft war, durfte ich sie endlich abholen. Mit Ahnenpass und EU-Heimtierausweis,  sowie einem kleinen Starterpaket und einer Wolldecke die nach Mama roch, fuhren wir nach Hause.  Dort, natürlich schon alles „Welpengerecht“ vorbereitet, zeigte ich Buffy ihr neues Kuschelkörbchen.

Endlich Zuhause – Buffy mit 9 Wochen

Buffy hat sich schnell bei uns eingelebt und war innerhalb von 6 Wochen komplett stubenrein.  Die Futterumstellung hat sie sehr gut vertragen und das Auto fahren macht ihr auch nichts aus. Ich nehme Buffy täglich mit in mein Büro. Hier hat sie eine große Terrasse zum Sonnen und auch einen Garten zum Toben und Gassi gehen.

Als Buffy 2 Jahre alt war, wurde unser großer Wunsch immer stärker, einmal Babys von ihr zu bekommen um damit das große Glück zu haben, Welpen von Anfang an zu erleben.

Nachdem wir uns ausgiebig mit dem Thema befasst hatten und uns über die Risiken, die Kosten, die Arbeit und Mühe bewusst waren, haben wir uns im Internet über Rüden mit Ahnentafel, Zuchterlaubnis und allen erforderlichen  Untersuchungen informiert. Wir konnten relativ schnell unseren Rüden, den Papa für Buffy’s Nachwuchs finden.

Auch Buffy wurde tierärztlich untersucht, alle erforderlichen Untersuchungen wurden gemacht und wir wurden Mitglied im Zuchtverein VDRH e. V.  Der Zuchtwart kam persönlich zu uns,  hat sich unser Zuhause angeschaut und Buffy ausgiebig untersucht.  Wir bekamen daraufhin die uneingeschränkte Zuchterlaubnis.

Bald darauf war es soweit. Wir haben Buffy im Januar von Benny (Fotos siehe A-Wurf) decken lassen und im März 2018 bekamen wir 5 gesunde Welpen. Buffy war eine super tolle Mama, hat alles richtig gemacht und die Welpen, 4 Jungs und ein Mädchen, wurden alle in allerbeste Familien vermittelt.

Da alles so wunderschön und aufregend war, haben wir uns dazu entschlossen, dass es nicht bei einem Wurf bleiben soll.

Unser Haus und der Garten bieten genügend Platz und Raum für unsere kleine Bolonka-Zucht.

Auf unserem eingezäunten Grundstück sind Mama Buffy und ihre Babys bei schönem Wetter immer zusammen draußen und können dort nach Herzenslust toben.

In unserem Haus darf sich Mama Buffy frei bewegen und darf auch nachts in unserem Zimmer schlafen.

Unsere Welpen sind im Wohnzimmer, in einem für sie abgegrenzten Teil untergebracht und nehmen so an unserem täglichen Leben teil. Sie werden von Anfang an mit allen alltäglichen Geräuschen vertraut gemacht.  Sie dürfen, ab ca. 4 Wochen, auch zu kleinen Spaziergängen mitkommen. Hierfür wurde extra ein Hundekinderwagen angeschafft. Da wir bis zu unserem Stadtpark ein Stück Straße laufen müssen, kennen sie auch schon Autolärm und Polizeisirenen.
Mit dem Auto geht es zum Tierarzt und manchmal, wenn Herrchen nicht da ist,  dürfen sie auch mit Frauchen ins Büro fahren.

Wir vermitteln von Anfang an Vertrautheit zum Menschen. Tägliches Kuscheln und Freilauf ist für uns selbstverständlich.  Auch werden unsere Welpen, ab ca. 4 Wochen, täglich gebürstet und gekämmt, somit wird es für für die Kleinen zur Routine und die neuen Futterspender haben später keine Probleme mehr damit.

In ihrem Welpengitter befindet sich auch eine Welpentoilette. Wir arbeiten, bis zur Abgabe der Welpen, bereits auch an der Stubenreinheit. Diese darf man von einem Welpen bis zur 16. Woche allerdings nicht erwarten. Ein Welpenlaufstall- oder Welpengitter ist hier sehr hilfreich.

Ab der vierten Woche füttern wir den Welpen eingeweichtes Trockenfutter zur Muttermilch hinzu. Das Futter ist natürlich getreidefrei und extra für Welpen kleiner Rassen. Zwischendurch gibt es Leckerlis und Kauknochen als Belohnung. Mein A-Wurf konnte bei Abgabe sogar schon „Pfötchen“ geben – wir arbeiten daran – sobald es möglich ist. 


Für uns stehen Gesundheit, Liebe, Fürsorge, bestes Futter und Sauberkeit unserer Buffy und den Welpen an erster Stelle.

Die Welpen werden bis zur Abgabe zwei Mal von uns entwurmt.
Mit sieben Wochen werden die Kleinen gechipt und mit 8 Wochen bekommen sie ihre erste Grundimmunisierung. Vom Tierarzt bekommen sie natürlich ein Gesundheitszeugnis und den EU-Heimtierausweis. Danach besucht uns der Zuchtwart, macht die Zuchtabnahme und dann dürfen die Kleinen in ihr neues Zuhause umziehen. Eine Ahnentafel bringen die Kleinen ebenso mit wie ein Spielzeug und eine Decke, die nach Mama riecht.

Wenn ihnen unsere Welpen gefallen und Sie wirklich Interesse haben einen Bolonka-Zwetna ein  Leben lang bei sich aufzunehmen, rufen Sie uns an und wir vereinbaren einen Besuchstermin.

Bei Fragen und/oder Problemen sind wir immer für Sie und unsere Welpen da.